Eine Pflanze mit vielen Fähigkeiten und vielen Namen

Die Wurzeln von Moringa schmecken scharf nach Meerrettich, daher kommt der Deutsche Name Meerrettichbaum. In Frankreich gab es den Namen Ben oder Behen-Baum, der in Zusammenhang mit dem Öl der Samen steht. Als Öl einer Pflanze die in heissen Gegenden zuhause ist, ist es ähnlich wie Olivenöl hitzestabil, es enthält einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren. In Moringa-Öl besonders viel der langkettingen Behen-Säure - diese Fettsäure hat ihren Namen von Moringa bekommen. Das Samen-Öl ein gutes Speiseöl, gut zum braten und kochen.

Für die Ernährung am interessantesten sind die Blätter. Roh schmecken sie charakteristisch scharf, etwa wie Brunnenkresse, beim Kochen und im Blattpulver ist der Geschmack milder und würziger. Als Naturkind schmeckt Moringa je nach Herkunft auch etwas verschieden. Wie ein Blattgemüse sind die Blätter oder das Blattpulver eine wertvolle Zutat in einer vielzahl Rezepten. Den kräftigen, vitale Beitrag den Moringa zu unserer Ernährung leisten kann, möchten Sie nicht mehr missen.

Da es in unseren Breiten für Moringa zu kalt zum wachsen ist, bekommt man hier die getrockneten Blätter gemahlen als Pulver. Dazu werden die Bäume als Büsche kultiviert und die Blätter meist sauber von Hand geerntet. Nach dem Trocken, entfernen der Zweige und mahlen hat man ein grünes Blattpulver, das als Zutat für unsere Küche bereit steht.

Wenn Sie über den Sommer oder in einem Gewächshaus ihr eigenes Moringa anbauen möchten, können Sie in unserem Shop Saat bestellen.

Zunehmende Berühmtheit

Es gibt zahlreiche Hilfsorganisationen, die den Wert von Morniga erkannt haben. In Afrika und im südlichen Asien ist die Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen oft kritisch. Die FAO/WHO fördert den Anbau von Moringa als einen wertvollen Beitrag um die Situation in diesen Ländern zu verbessern. Die Anerkennung der Pflanze bei uns wird dabei helfen, in den Ursprungs-Ländern den Wert der Pflanze noch mehr zu erkennen und die Pflanze weiter zu entwicklen.

Im September 2014 hat die FAO Moringa als das "Traditional Crop of the Month" gekührt. Ein guter Schritt, Moringa noch bekannter zu machen.

In den Philippinen ist Moringa zum Nationalgemüse ernannt worden, der November ist der Moringa-Monat.